Retail Planning: Intelligentes Aufstocken mit VMI und POS-Daten

Einzelhändler möchten weder leere Auslagen – und die damit verbundenen verlorenen Umsatzchancen – noch Ladenhüter, denn sie nehmen wertvolle Regalfläche ein und erfordern Personal zur Verwaltung. Einzelhändler möchten das richtige Produkt zur rechten Zeit und Lieferanten, die es ihnen bereitstellen.

Viele Einzelhändler gewähren ihren Lieferanten Einsicht in ihre wöchentlichen Point-of-Sale (POS)-Daten oder 852-Informationen wie SKU nach Geschäft. Für die weitere Auswertung ist der Lieferant verantwortlich. Dies nennt man Vendor-managed Inventory (VMI).

Hersteller und Distributoren verlassen sich bei der Lösung dieser Bestandsplanungsprobleme auf Demand Management. Demand Solutions Retail Planning wurde dazu entwickelt, Bestandsplanung und Bestandsauffüllung auf der Ebene der einzelnen Verkaufsstelle zu ermöglichen. Dies fördert die Partnerschaft zwischen Lieferanten und Einzelhändlern durch die Zusammenarbeit entlang der Lieferkette. Diese leistungsfähige Lösung optimiert die Warenversorgung der Filialen für Hersteller und Distributoren, die Tausende von Filialen-/SKU-Kombinationen anhand von POS-Daten und VMI verfolgen müssen. Das Programm berechnet den permanenten Bestand sowie Modell, Umschlag und Nachbestellmengen für jede Filiale zur Verbesserung des Durchverkaufs, des Kundenservice und der Umschlagshäufigkeit.

Demand Solutions bietet in das Programm integrierte Funktionen zur Zusammenarbeit im Sinne der sozialen Netzwerke, mit deren Hilfe die Beteiligten Retail-Planinformationen in Echtzeit austauschen und zwischen den Besprechungen auf dem Laufenden bleiben können. Unser Predictive Lead Time-Modul – ein Modul für die Vorhersage der Lieferzeit – und die Business Intelligence-Funktionalität bieten noch weitere Entscheidungshilfen, die Sie darin unterstützen, die Gesamtleistung Ihres Unternehmens zu steigern. Und da die Demand Solutions-Plattform jetzt als Cloud-basierte Lösung zur Verfügung steht, erhalten Sie die leistungsfähige Funktionalität zur Retail-Planung, ohne vorab in Softwarelizenzen und -installation investieren zu müssen.

Bedarfsorientierte Bestandsplanung durch Continuous Replenishment

Demand Solutions Retail Planning wurde nach dem Konzept der kontinuierlichen Warenversorgung (Continuous Replenishment) entwickelt. Bei diesem Ansatz erhält der Kundenbetreuer die Nachfragedaten eines jeden POS-Standorts und kann sie sinnvoll analysieren, um einen Auffüllauftrag zu erstellen. Die Daten können auf Aggregatebene verwaltet und analysiert werden, während das System den Auffüllauftrag auf der Ebene der einzelnen Filiale bzw. SKU berechnet.

Ihre Kundenbetreuer können den Einzelhandelsabsatz neben den Lieferungen und dem Lagervorrat sichten, um sich zu vergewissern, dass Ihre Filialen mit Artikeln versorgt werden, die der Verbrauchernachfrage entsprechen. Sie können diese Daten vom gesamten Unternehmen bis zum individuellen Einzelhändler, von der Ladengruppe bis zur einzelnen Filiale einsehen. Verfügbare Aggregatebenen sind unter anderem Produktgruppe, Produktfamilie, Farbe, Größe, neues oder Stammprodukt. Die Prozent/Gesamtmengen-Analyse kann Aufschluss darüber geben, ob die Produkte in den Filialen die richtige Mischung aufweisen, um den optimalen Absatz zu gewährleisten Demand Solutions Retail Planning liefert Filialen-/SKU-Analysen, Sortimentspläne, Auffüll- und Sonderaufträge in einer Vielzahl von Filialen-/SKU-Kombinationen. Für Bestellung und Versand können Sie die Daten auf die regionale Ebene aufrollen und dann wieder auf die Ebene der einzelnen Filiale aufteilen, um zu sehen, welche Größen und Farben am beliebtesten sind.

Steigerung der Profitabilität durch die Darstellung anhand der „Slice and Dice“-Methode

Mit Demand Solutions Retail Planning können Sie Daten aus mehreren Quellen kombinieren und auswerten – nach Verkaufsstelle, Region, Lager, dem nächsten Depot, nach Feiertag/Wochentag oder Wochenende oder auch dem Wetter. Das POS-Planungstool macht Lieferanten zu versierten Partnern für Einzelhändler, die Gewinnsteigerung bei gleichzeitiger Reduzierung der Komplexität und Lagerhaltungskosten anstreben.

Ein wesentlicher Vorteil von Retail Planning ist die Funktion zur dynamischen Sortimentsplanung. Mit der Tendenz der großen Ladenketten, ihre Bestände einzuschränken, werden Lieferanten gezwungen, ein dem Just-in-Time-Verfahren ähnliches System anzuwenden. Dadurch kommt den Lieferanten die Aufgabe zu, das Forecast Management und die Bestandsplanung auf die Filialen- und Artikelebene zu erweitern. Retail Planning erlaubt Ihnen, vor der endgültigen Genehmigung eines neuen Sortimentsplans mehrfache Simulationen durchzuspielen und auf jeder Ebene detaillierte Anpassungen vorzunehmen.

Lückenlose Ausführung von Artikelprognosen

Einzelhändler wie Sie müssen den Absatz ihrer Produkte auf jeder Ebene, einschließlich der Verkaufsstellen, kennen. Des Weiteren müssen Sie in der Lage sein, schnell zu reagieren, wenn der Absatz über oder unter den Planvorgaben liegt. Das Demand Solutions-Modul zur Planung auf Artikelebene (Item-Level Planning) stellt in diesem Puzzle das fehlende Stück dar. Mit den Tools für die Kurvenerstellung und Planung, der Schnittstelle für die Modellierung und Bedarfsplanung und der Dashboard-Anzeige gibt Ihnen das Modul zur Planung auf Artikelebene die Mittel an die Hand, die Sie zur Automatisierung Ihrer Lieferkette und lückenlosen Ausführung der Artikelprognosen brauchen.

Die Kurvenerstellungsfunktion gibt Ihren Anwendern Zugang zu historischen Leistungsdaten eines jeden Artikels. Durch die Retail Planning-Datenbank haben Sie Kennzahlen wie Einzelhandelsabsatz, Lagerbestand und Lieferungen ständig zur Hand. Kunden, Verkaufsstellen und Artikel können in Cluster gruppiert und über jeden Datenbereich gesichtet werden.

Setzen Sie Ihre besten Strategien in die Tat um

Ein präziser Plan ist unverzichtbar, aber dieser Plan ist nur so wertvoll wie Ihre Fähigkeit, ihn umzusetzen. Genau hier setzen die Komponenten der Schnittstelle zur Planung auf Artikelebene an. Durch die Weitergabe der Daten an die Demand Solutions-Module Requirements Planning und Retail Planning strafft das Modul Item-Level Planning die Integration und Automatisierung Ihrer Lieferkette. Der Lagerbedarf wird anhand des Absatzplans ermittelt und an Requirements Planning weitergegeben, wo er mit der Bedarfsprognose verglichen wird, um Fertigungsaufträge oder Kaufaufträge für Fertigwaren abzuleiten. Gleichzeitig werden Filialen-/SKU-Lagerbestände an Retail Planning weitergegeben, um wöchentliche Auffüllaufträge zu generieren.

Dank seiner dynamischen Sortimentsplanung befähigt Demand Solutions Retail Planning Ihre Kundenbetreuer dazu, für jeden Kunden Auffüllmengen nach Schlüsselprodukt und Merkmalen wie Farbe, Größe, Produktfamilie, Produktreihe oder Marke zu entwickeln. Vertriebsmitarbeiter können die Informationen gewichten und Diagramme erstellen, die Informationen ausdrucken, per E-Mail versenden oder sie einem Kunden direkt auf dem Laptop zeigen. Dieser Informationsaustausch strafft die Bestandsplanung durch das Unterstützen der Regaloptimierung und die Sortiments- und Auffüllstrategien jeder Verkaufsstelle. Retail Planning stellt auch die Berichterstellung nach dem Ausnahmeverfahren, „Was wäre, wenn“-Sortimentsplanung und Kundenanalyse zur Verfügung. Diese Tools ermöglichen es Ihren Vertriebsmitarbeitern und Käufern, Werbegelegenheiten zu identifizieren, mögliche Kosteneinsparungen zu erkennen und Änderungen bei der Nachfrage zu beurteilen.

Bei Retail Planning treffen Ihre Anwender die Entscheidungen. Ein Vertriebsmitarbeiter kann bei der Besprechung mit einem Einkäufer Hunderte von Kennzahlen wie Absatz, Inventar, Wareneingang, Retouren, Lieferungen und Werbemengen vorlegen. Auffüllaufträge werden berechnet, indem der aktuelle permanente Bestand von der Modellmenge abgezogen wird.

Abteilungsübergreifende Nutzung von Daten fördert die Kohärenz

Demand Solutions Retail Planning bietet benutzerdefinierbare, mehrdimensionale OLAP-Würfel für Dashboard-Darstellungen und Online-Berichterstellung nach dem Ausnahmeprinzip. Informationen aus Unternehmensdatenbanken oder Datamarts können mit dem Analysespeicher von Retail Planning verknüpft werden, damit Ihre Anwender über unternehmensweite Echtzeit-Berichtsdaten verfügen können. Durch die Verknüpfung dieser Daten mit einer sicheren, web-basierten Pivottabellenschnittstelle können die Daten ausgetauscht werden, um eine größere Konsistenz zwischen Vertrieb, Marketing und Fertigung zu gewährleisten. Wenn kein Netzwerkzugriff besteht, können Ihre Anwender die OLAP-Daten auch in mobiler Form mitnehmen.

Mehr über Demand Solutions Retail Planning und andere Lösungen für das Supply Chain-Management in Ihrer Branche erfahren Sie auf der Seite Kundenvideos.

Global Solutions Delivered Locally®

Produktvorführung anfordern

Wir zeigen Ihnen gerne, wie Retail Planning von Demand Solutions Ihrem Unternehmen Nutzen bringen kann.

PRODUKTVORFÜHRUNG ANFORDERN

Angebote

Fallstudie (auf Englisch)

Steinhafels

Die Zeitung Milwaukee Journal Sentinel veröffentlichte unlängst einen Artikel über die Probleme von Möbelgeschäften und nannte eine Vielzahl von Geschäften in der Region, die Arbeitskräfte abgebaut oder vollkommen geschlossen hatten.


Fallstudie (auf Englisch)

Raymour & Flanigan

Der Ausstellungsraum des vor Kurzem eröffneten Möbelgeschäfts Raymour & Flanigan Furniture in Paramus, New Jersey, ist ein stattliches Backsteingebäude mit raumhohen Glasfassaden auf der 2. Etage.


Fallstudie (auf Englisch)

Summer Infant

Scrapbooking als Hobby wächst nicht mehr so schnell, sagt Scott Stickney. Schmuck und Basteln für Kinder nimmt hingegen an Beliebtheit zu.


Artikel (auf Englisch)

Why POS Data Matters for Demand Management (Warum POS-Daten für das Bedarfsmanagement wichtig sind)

Terumo Cardiovascular Systems (Terumo CVS) wollte sich beim Management seiner Supply Chain nicht auf den Zufall oder reines Glück verlassen und reduzierte seinen Bestand um 36 % – dadurch wurden in einem Jahr Kosten in Höhe von 1 Million US-Dollar eingespart. Diese Einsparung wurde durch eine bessere Übersicht über die Supply Chain erzielt.